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Heide(n)spaß im Herbst!

Jetzt ist Pflanzzeit für alle Heidepflanzen. Zur Zeit besonders attraktiv: Heidekraut (Calluna) – vollknospig und in vielen leuchtenden GardenGirls ® -Sorten Farben lieferbar!

Bringen Sie leuchtendes Rosa, Rot oder Weiß nicht nur ins Beet, sondern auch in Ihre Blumenkästen, Tröge und Töpfe aller Art! Dort, wo einjährige Sommerblüher jetzt langsam müde werden, springt die Heide gerne ein.

Seit vielen Jahren setzt sich die Gruppe der sogenannten ‚Knospenblüher‚ in unserem Sortiment durch. Ihre Besonderheit: die zahlreichen Knospen zeigen kräftige Farben, blühen aber nicht auf. So können sie auch nicht verblühen und sind bis in den Winter hinein attraktiv.

Auch Regen und kühle Witterung macht ihnen nichts aus. Sie sind winterhart und werden im Frühjahr kräftig zurückgeschnitten. Die Heidepflanzen fühlen sich wohl an einem hellen Standort mit nicht zu trockenem Erdreich.

Holen Sie sich jetzt herbstliche Farbe in den Garten!

Bei uns finden Sie auch eine riesige Auswahl weiterer attraktiver Pflanzen, die perfekt zur Heide passen: Gräser, Immergrüne, laubschöne Gehölze, Pflanzen mit Fruchtschmuck und vieles mehr!

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Knackig frische Äpfel eingetroffen!

Heute wieder frisch aus Meckenheim eingetroffen:
köstliche Äpfel
in den beliebten Sorten

RubinetteBerlepschElstarGala Braeburn

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Selbstverständlich dürfen Sie alles gerne probieren …

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… und auch mal den unglaublich praktischen Apfelschäler testen!

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Außerdem ganzjährig im Angebot: köstliche Apfelsäfte im handlichen Juicebag!

Duftende Kamelienblüte im November!

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Herbstblühende Kamelien (botanisch: Camellia sasanqua) sind eine echte Besonderheit! Ihr Blüten öffnen sich nicht im zeitigen Frühjahr, sondern ab Oktober. Sie verströmen zudem einen angenehmen Duft!

Diese Kamelienart ist recht robust, hat immergrünes Laub und zahlreiche überaus reizvolle Blüten. Im Garten überdauert sie zuverlässig nur, wenn Sie gute eingewurzelt an einem geschützten Standort steht, an dem die Temperaturen nicht zu lange unter minus 5 bis 10 Grad sinken. Wie alle Kamelien und andere immergrüne Pflanzen gibt es bei zu sonnigen und dem Wind ausgesetzten Standorten Probleme mit Wintersonne in Kombination mit Dauerfrost. Dann verdunsten die Blätter Wasser, können aber aus dem gefrorenen Erdreich keines aufnehmen.

Alternativ kann man die Camellia sasanqua auch in einem großen Kübel halten und in der kalten Jahreszeit an einen frostfreien Ort bringen.131115 camellia sasanqua c131115 camellia sasanqua b131115 camellia sasanqua d

Herzliche Einladung zum Lichterfest bei Hacker!

Die Firma Hacker (vielen unserer Kunden bekannt u.a. vom Sommerfest bei Behrens) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Ihr beliebtes Lichterfest!

Das Fest findet an 3 Samstagen im November statt. Wir freuen uns darauf, mit eigenem Stand präsent zu sein.

Auf nach Stolberg! Der weiteste Weg lohnt sich!!!

Hier die Termine und Adresse:

hacker lichterfest 2013

Jetzt ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln!

Ab sofort finden Sie bei uns eine riesige Auswahl schönster Frühjahrsblüher. Alles kräftige, gesunde Zwiebeln!

Staunen Sie über das riesige Sortiment und finden Sie mit unserer Hilfe die richtigen Pflanzen für Ihren Garten!

 

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Herbst: die ideale Pflanzzeit

Herbst oder Frühling? Diese beiden klassischen Pflanzzeiten sind längst nicht mehr exklusiv. Alle Gartenpflanzen, die in Töpfen verkauft werden, können zu jeder Zeit des Jahres gepflanzt werden und werden anwachsen. Aber der große Unterschied in verschiedenen Jahreszeiten ist der Pflege- und Versorgungsaufwand, den die Gartenbesitzer zu leisten haben. Ein im Sommer gepflanzter Strauch braucht wesentlich mehr Wasser als ein im Frühling gepflanzter und wird über Wochen regelmäßig gegossen werden, ein im Frühling gepflanzter macht mehr Arbeit als ein im Herbst gepflanzter.

Kurz: Der Herbst ist die beste Pflanzzeit!

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Foto: PdM

Oft wissen Gartenbesitzer gar nicht, dass neue Pflanzen, die im Herbst in die Erde kommen, einen Wachstumsvorsprung haben gegenüber Pflanzen, die erst im Frühling gepflanzt werden. Das gilt für alle Gartenpflanzen, ob sie im Topf stehen, mit Wurzelballen oder wurzelnackt sind. Der Grund ist einfach: Die feinen Wurzelhaare, die für die Wasser- und Nährstoffaufnahme wichtig sind, wachsen in den Wintermonaten, solange kein Frost im Boden ist, weiter und verankern die Pflanze am neuen Standort. Die im Herbst gepflanzten Stauden, Sträucher und Bäume sind also im Frühling schon fest eingewurzelt und können den ersten Austrieb leicht versorgen.

Die Herbstpflanzung hat weitere Vorteile, nicht nur für die Pflanzen! Der Boden ist noch warm, meist auch in einem guten Feuchtezustand – das erleichtert das Ausheben des Pflanzlochs. In jedem Fall ist es wichtig, die neu gepflanzten Stauden, Sträucher oder Bäume gut anzugießen, am besten mehrmals in den ersten Tagen nach der Pflanzung. Aber danach ist im Lauf des Winters meist kaum mehr etwas zu tun. Da die meisten Laubgehölze im Spätherbst ihr Laub abwerfen, verdunsten sie im Winter wenig Wasser. Auch darin steckt ein wesentlicher Vorteil der Herbstpflanzung: Die erst im Frühling gepflanzten haben nur wenig Wurzeln, die Wasser und Nährstoffe aufnehmen können, das frische Laub verdunstet aber bereits Wasser. Für die Gartenbesitzer hat deshalb die Frühjahrspflanzung eine viel intensivere Versorgung zur Folge. Diesen Vorteil nutzen natürlich auch die Baumschulgärtner: Sie verpflanzen die Gehölze in den Anzuchtquartieren regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre, damit sie ein kompaktes, starkes Wurzelwerk bilden. Die Hauptpflanzzeit bei den Profis ist der Herbst.

Wurzelnackte am besten im Herbst

Einige Pflanzen, wie z. B. Heckenpflanzen, werden mit nackten Wurzeln angeboten, also ohne Topf oder Wurzelballen. Diese Pflanzen sind meist preiswerter, weil die Baumschulen weniger Aufwand und Kosten damit hatten. Sie sind allerdings auch empfindlicher und müssen möglichst schnell gepflanzt werden. In der GartenBaumschule stehen die wurzelnackten Pflanzen im so genannten „Einschlag“. Das heißt, ihre Wurzeln sind mit lockerem Erdreich abgedeckt und werden so vor dem Austrocknen geschützt. Nach dem Kauf sollte man sie zu Hause sofort gründlich wässern – die Wurzeln sollten in einem Eimer oder größeren Bottich mit Wasser stehen – und dann am besten noch am gleichen Tag einpflanzen.

Große Auswahl

Für die Baumschulen ist der Herbst der Anfang der Pflanzsaison, die dann, je nachdem, wie streng der Winter ist, für einige Zeit unterbrochen ist, und im späten Frühjahr endet. Naheliegend, dass am Anfang der Saison die Auswahl am größten ist: Alle Pflanzen sind in unterschiedlichen Größen vorhanden und es gibt ein breites Sortiment verschiedener Sorten. Mehr noch: Die Pflanzen stehen erst kurze Zeit im Verkaufsbereich und sind bestens versorgt – ganz abgesehen von den anderen Vorteilen der Herbstpflanzung. Umso erstaunlicher ist, dass sich seit einigen Jahren die Pflanzzeit mehr und mehr in das Frühjahr verschoben hat. An den ersten warmen Tagen drängeln sich Kundenschlangen durch die Gärtnerei… was im Herbst so nicht passiert. Auch das wissen pfiffige Gartenbesitzer für sich zu nutzen: Das Verkaufspersonal hat im Herbst einfach mehr Zeit für Beratung und Verkauf. Und mit fachkompetenter Beratung findet man mit Sicherheit die richtige Pflanze für den eigenen Garten.

Quelle: pdm

Herbstzeitlose jetzt pflanzen!

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Eine Besonderheit im herbstlichen Garten: die ‚Herbstzeitlose‚ (Colchicum autumnale)!

Es ist eine Zwiebelpflanze, die zu ungewöhnlicher Jahreszeit mit Ihren großen Blüten erstaunt. Es gibt sie in Rosalila (besonders großblumig ist ‚Giant‘) und in weissblühend. Eine Besonderheit ist die gefüllte Blüte der Sorte ‚Waterlilly‘. Mit heller Mitte erfreut Colchicum bornmuelleri.

Die Blüten öffnen sich normalerweise im Oktober, daher ist es jetzt höchste Zeit, diese Herbstblüher in den Boden zu bringen. Wir haben eine begrenzte Anzahl kräftiger Zwiebeln vorrätig!

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Auch sehr reizvoll: die Gruppe der Herbstkrokusse! Eignen sich auch zum Verwildern in naturnahen Staudenpflanzungen.

Alle Zwiebelpflanzen brauchen einen hellen Standort und einen gut durchlässigen Boden.

Auch für frühlingsblühende Zwiebelblumen hat jetzt die Pflanzzeit begonnen! Bei uns finden Sie eine grosse Auswahl besonders schöner Arten und Sorten. Wir beraten Sie gerne!

Hecken jetzt pflanzen!

Ab ca. Mitte November ist es jedes Jahr soweit:

wir bieten Ihnen wurzelnackte Heckenpflanzen an von

Fagus sylvatica -Rotbuche-

Carpinus betulus -Hainbuche-

Crataegus monogyna -Weissdorn-

Ligustrum vulg. ‚Atrovirens‘ -Liguster-

sowie Berberitzen und Purpurbuche.

Alle Pflanzen in besonders kräftiger Qualität!

Auch für Kirschlorbeer, Buchsbaum, Eibe & Co (mit Ballen oder im Topf) ist jetzt eine besonders gute Pflanzzeit. Wir beraten Sie gerne!

Hier zum Download:

unsere aktuelle Preisliste für Heckenpflanzen ohne Ballen.

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Frischer Blattaustrieb der Rotbuche (Fagus sylvatica)

Herbstlich Willkommen in unserer Gärtnerei!

Der Herbst ist nicht nur eine besonders farbenprächtige Jahreszeit, sondern auch der ideale Termin für die Pflanzung von Bäumen, Sträuchern, Obstgehölzen und Stauden!

Lassen Sie sich in unserer Gärtnerei begeistern von der Pflanzenvielfalt. Neben den schönsten Pflanzen halten wir auch gute Ideen und wertvollen Rat von unseren freundlichen Fachleuten für Sie bereit.

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Schön ist er das ganze Jahr, aber im Herbst wird es spektakulär: der Feuerahorn macht jetzt seinem Namen alle Ehre…

Botanischer Name: Acer japonicum ‚Aconitifolium‘. Sichern Sie sich jetzt ein schönes Exemplar für Ihren Garten!

Heute im WDR-Fernsehen: Experte Peter Behrens

In der Sendung daheim + unterwegs geht es heute um das Thema:

‚Kleiner Baum ganz groß – Obstgehölze für Balkon und Garten‘

Die mit abwechslungsreichem Programm gefüllte Sendung beginnt um 16.15 Uhr.

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Ein Klick auf den Screenshot führt zu weiteren Informationen:

Herbstfreude: Früchte am Erdbeerbaum!

 

Eine Besonderheit aus dem Mittelmeerraum: der Erdbeerbaum (botanisch: Arbutus unedo).

Ein dekorativer, immergrüner Strauch, der am Naturstandort mehrere Meter hoch wird.

In unseren Breiten benötigt er einen geschützten Standort (in sehr rauhen Lagen nur als Kübelpflanze verwendbar, die frostfrei überwintert wird). In unserer Gärtnerei hat der Erdbeerbaum auch den letzten strengen Winter überlebt. Wichtig ist – wie bei allen immergrünen Pflanzen – ein Schutz vor Wintersonne bei anhaltendem Frost.

Die weißen Blüten erscheinen spät im Jahr, die sich daraus bildenden Früchte werden erst im Folgejahr reif. Die Früchte erinnern optisch an Erdbeeren, sind genießbar und schmecken leicht süßlich. Vor allem sind sie aber eine lang anhaltende Zierde für den herbstlichen Garten!

Jetzt die Vielfalt der Gräser entdecken!

Manche sind filigran, manche wuchtig, die einen sind bunt, die anderen fast transparent: die Vielgestaltigkeit der Gräser macht sie für jeden Garten unverzichtbar!

Im Spätsommer und beginnenden Herbst machen Gräser besonders auf sich aufmerksam. Durch auffällige Blüten oder prächtige Herbstfärbung sind sie oftmals nicht nur ansehnliche Begleiter für Stauden und Rosen, sondern übernehmen gerne auch mal die Hauptrolle auf der Gartenbühne!

Ziergräser schmücken nicht nur mit Farbe und Fernwirkung. Malerischer Wuchs, zarte Strukturen und die Bewegung der Halme im Wind bringen vielfältige Reize ins Staudenbeet!

Lesen Sie hier mehr über Gräser.

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Jetzt ist die perfekte Zeit zum Aussuchen und Pflanzen!

Lampenputzergras/Federborstengras (Pennisetum ‚Hameln‘) in der Morgensonne!

 

Eichhörnchen liebt Futterhaus

Größter Beliebtheit bei den Eichhörnchen in unserem Garten erfreut sich dieses schöne Eichhörnchenfutterhaus!

Von Hand gebaut und bemalt hat es Kersten Scherb von der Manufaktur 119.

In unserer Gärtnerei können Sie es bestaunen und erwerben!

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Jetzt den Frühling pflanzen!

Bei uns finden Sie aktuell ein sehr großes Sortiment Blumenzwiebeln in bester Qualität!

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Schwelgen Sie in der riesigen Vielfalt der Farben und Formen schönster Frühjahrsblüher.

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Wer jetzt pflanzt, kann sich im Frühjahr über üppige Blütenpracht freuen.

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Unsere MitarbeiterInnen helfen Ihnen gerne bei der Auswahl!

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Staude des Jahres 2011: die Fetthenne

Die Fetthenne (Sedum) wurde vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2011 gewählt. Sie gehört zu den pflegeleichten Pflanzen im Garten und fühlt sich an vielen Standorten wohl. Der deutsche Name Fetthenne bezieht sich auf ihre dickfleischigen Blätter. Sie dienen als Wasserspeicher und machen die Pflanze zu einem Trockenheitsspezialisten, der auch auf steinigen und mageren Böden gut gedeiht.

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Unsere fetteste Henne ‚Trude‚ inmitten eines Beetes mit der dekorativen rotstieligen Sedum-Sorte ‚Matrona‘

Foto: Peter Behrens

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Anspruchslosigkeit und Lebenskraft, vielseitige Verwendbarkeit, Schönheit und Gesundheit sind die Eigenschaften von Sedum“, verrät Jan Weinreich, Staudengärtner aus Wolmirstedt. Diese Eigenschaften machen Sedum zur idealen Pflanze für die Dachbegrünung oder für den Steingarten. Aber auch als Pflanze für Beete, in der Grabgestaltung, für Töpfe oder im Staudenbeet sind Sedum bestens geeignet. Das Angebot der Staudengärtnereien reicht heute von teppichbildenden Pflanzen, die nur wenige Zentimeter hoch werden, bis hin zu Arten, die eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen. Viele Sedum-Pflanzen ziehen im Winter ein und tanken Kraft für die kommende Saison. Es gibt aber einige Arten, die wintergrün sind und mit ihrem schönen Blattwerk auch in der kalten Jahreszeit für Struktur und Attraktivität im Garten sorgen. Sedum sind äußerst genügsam. Alle Fetthennen lieben die Sonne und brauchen einen durchlässigen Boden. Sie kommen zum Teil sogar mit halbschattigen Standorten zurecht. Einzig Staunässe vertragen die Pflanzen nicht.

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Strukturstarke Zwerge

Die Gattung Sedum umfasst rund 500 Arten, die vorwiegend in nördlichen Breitengraden vorkommen. „Einige Arten sind schon seit langem in unseren Gärten heimisch“, berichtet Weinreich. „Es sind insbesondere teppichbildende Arten, die auf  Mauern und Dächern gesetzt wurden, um dem Volksglauben nach vor Blitzschlag zu schützen“, so der Experte. Ob hoch oben auf dem Dach, als Unterpflanzung, in Töpfen oder im Steingarten – die anspruchslosen kleinwüchsigen Sorten fühlen sich an sonnigen, durchlässigen Standorten wohl und bilden dort dichte Kissen. Sie zeichnen sich durch eine attraktive üppige Blüte und ihr farbenfrohes Laub aus. Die ornamentalen Blattrosetten sind auch ohne Blüte eine Zierde, da die Blattfarben je nach Art von Graugrün, Grün, Gelb über Kupferrot bis hin zu einem silbrigen Farbton reichen können. Die Blüte zeigt sich bei den meisten Sorten von Juni bis August in Weiß oder Gelb. Die Sorte ‚Fuldaglut‘ (Sedum spurium) leuchtet sogar in Karminrot. „Besonders beeindruckt mich die Robustheit der Pflanzen“, so Gärtner Björn Bofinger. Auch an trockenen oder sonnigen Standorten bilden die Pflanzen zuverlässig schöne Blatt- und Blütenteppiche. Viele kleinwüchsige Sedum färben sich im Herbst nochmals in attraktiven Farben, so die Sorte ‚Coral Carpet‘ (Sedum album), die von Grün zu einem intensiven Korallenrot wechselt und damit zusätzlich für einen Farbe im herbstlichen Steingarten sorgt.

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Sedum sorgt für attraktive Kontraste

Höherwüchsige Sedum-Vertreter eignen sich wunderbar für Staudenbeete. Sie sind vom Austrieb über die Blüte bis hin zum Samenstand attraktiv. Je nach Sorte bilden sie von Juli bis Oktober 30 bis 60 cm hohe Blütenschirme. „Die Züchtung hat die hohen Fetthennen entdeckt“, berichtet Sedum- Liebhaber Weinreich. Mittlerweile gibt es Sorten, die in kräftigem Rosarot, Weiß, Hellrot oder leuchtend Dunkelrot blühen. Im Staudenbeet pflanzt man sie gerne in kleinen Gruppen. Besonders gut lassen sich hohe Sedum mit Pflanzen kombinieren, die aufrechte Strukturen aufweisen. Diese bilden wunderbare Kontraste zu den tellerförmigen Fetthennen-Blüten. Gräser wie Federgras (Stipa) oder Reitgras (Calamagrostis) sind geeignete Partner. Zusammen mit Herbstastern, herbstblühenden Gehölzen oder Zwergkoniferen zieren sie jeden Garten. Ebenfalls ein wertvoller Spätblüher, der etwa 25 cm hoch wächst, ist die Sedum cauticola ‚Robustum‘. Besonders schön ist die lang anhaltende karminrote Blüte im September bis Oktober. Die Sorte besitzt rötliche Triebe und blau bereifte, rötlich geränderte Blätter. Im Herbst werden diese Fetthennen außerdem zum Magneten für Schmetterlinge und andere Insekten. Auch die hohen Sorten bevorzugen sonnige Standorte. Auf feuchten und zu stark gedüngten Plätzen nimmt die Standfestigkeit der Pflanzen ab. Auch nach der Blüte haben hohe Fetthennen eine vornehme Wirkung: Mit Reif oder Schnee geziert, sorgen sie neben Gräsern auch im Winter für ein edles Erscheinungsbild des Gartens. Daher schneidet man die Blüten erst im Frühjahr zurück.

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Foto: Peter Behrens

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Wussten Sie schon, dass…

Sedum eine Pflanze für „faule“ Gärtner ist? Einmal gepflanzt, wachsen sie ohne besondere Pflege an den extremsten Standorten im Garten. „Wenn sonst nichts mehr wächst, dann sollten Sie es noch einmal mit Sedum probieren“, rät Gärtner Björn Bofinger, der in seiner Staudengärtnerei viele Sedum- Sorten heranzieht. Die pflegeleichten Pflanzen begnügen sich mit dünnen Substratschichten und breiten sich an den unwirtlichsten Stellen aus. Voraussetzung ist ein sonniger Standort. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, sonst faulen die Pflanzenwurzeln. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit sind die Pflanzen auch in Töpfen sehr empfehlenswert und dekorativ. „Wir haben mit Fetthennen schon allerlei Gefäße bestückt, erzählt Bofinger. Sein Gestaltungstipp: „Witzig sehen die attraktiven Dickhäuter zum Beispiel in alten Schuhen, Töpfen oder Dosen aus.“ Auch ein alter Tisch, auf dem eine dünne Erdschicht aufgebracht wird, kann als Plattform für den Sedumauftritt dienen. Wichtig ist, dass der Wasserabzug gewährleistet ist. Deshalb sollten alle Gefäße mit Löchern oder einer ausreichenden Drainageschicht versehen werden. Dekorativ in Gefäßen sind vor allem die kleineren Arten wie Sedum ewersii ‚Nanum‘ oder Sedum cauticola ‚Robustum‘ mit silbergrauen, rötlich gerandeten Blättern.

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Foto: Peter Behrens

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Mit Sedum lassen sich sowohl Blatt-, als auch Blütenakzente setzen. Neuere Züchtungen von Sedum entfachen ein wirkliches Farbenfeuerwerk im Garten. Besonders beliebt sind Auslesen, die markante Rottöne in Blüte, Blatt und Blütenstiel zeigen, wie die robuste Sorte ‚Matrona‘ (Sedum maximum-Hybride). Sie schmückt sich mit dunkelrotem Laub, wird 50 cm hoch und trägt auf roten Blattstielen rosarote Tellerblüten. Eine neue attraktive Sorte ist die etwa 20 cm hoch wachsende ‚Angelina‘ (Sedum reflexum). Sie ist wintergrün und zeigt ihr leuchtend orange-gelbes Laub und ihre gelben Blüten im Zeitraum von Juli bis August. Im Winter trägt die Sorte ein attraktives rötliches Blätterkleid. An sonnigen Standorten ist die Intensität der Blatt- und Blütenfarben besonders hoch, an zu schattigen Plätzen bilden die Pflanzen die Farben weniger intensiv aus. Der Rückschnitt der Blütenstände sollte erst im Frühjahr erfolgen, da die Blütenstände dem winterlichen Garten Struktur geben. Nicht nur an der Pflanze sind die Blüten der Fetthenne attraktiv, auch als Schnittblume eignen sich vor allem hohe Fetthennen. In Herbstkränzen lassen sich Sedum-Blüten zusammen mit Hortensien, Clematis oder Hagebutten wunderbar einarbeiten. Sie trocknen ein und sind dann sehr lange haltbar.

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Auch wenn der Platz im Garten für fette Hennen wie ‚Trude‘ nicht ausreicht: für eine Fetthenne-Staude findet sich auf auf jeden Fall ein passende Stelle zum Pflanzen…

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Noch mehr Informationen zur Staude des Jahres 2011 finden Sie in einer Broschüre, die vom Bund deutscher Staudengärtner herausgegeben wurde.

Sie erhalten diese in unserer Gärtnerei oder können Sie hier downloaden: Broschüre Sedum!

Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit!

Der Herbst ist die Zeit der ersten Frühnebel, der kürzer werdenden Tage und des sich malerisch verfärbenden Laubes. Nach einem fulminanten Blüten- und Farbfinale verabschiedet sich die Natur in die Winterruhe, damit sie sich im nächsten Frühjahr wieder mit ganzer Kraft entfalten kann.

Für viele Gartenbesitzer ist der Herbst nicht nur die Zeit der Ernte und des Ausklangs, sondern auch die Zeit des Neubeginns und des Wachstums! Denn jetzt ist – Wetter hin oder her – die beste Pflanzzeit für die meisten Gehölze und Stauden. Zwar werden heutzutage viele Pflanzen ganzjährig im Container angeboten und können außer bei Frost theoretisch das ganze Jahr über gepflanzt werden, aber die Herbstpflanzung bietet doch bedeutende Vorteile.

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Herbstfreuden

Der Herbst ist nicht nur die beste, sondern kann auch die schönste Pflanzzeit sein! Die Luft ist angenehm mild, die Sonne wärmt noch, hat aber an stechender Intensität verloren. Das bunt gefärbte Laub der Bäume und Sträucher, reife Früchte wie Äpfel, Birnen, Hagebutten und Co. sowie Gräser und wunderschöne Herbstblüher, allen voran Stauden, bilden eine attraktive Kulisse für die anstehenden Gartenarbeiten. In einem derartigen Ambiente macht die Bewegung im Garten doppelt Spaß! Da der Sommer gerade erst zu Ende gegangen ist, weiß man noch genau, an welchen Stellen im Garten Veränderungen fürs nächste Jahr gewünscht oder notwendig sind. Ein Besuch in unserer Gärtnerei lohnt sich, denn jetzt halten wir eine besonders große Auswahl an Pflanzen bereit. Die Laubgehölze zum Beispiel präsentieren sich in den schönsten Herbsttönen. Auch Stauden wie Herbstanemonen, Margeriten, Astern, Sonnenhut und Sonnenauge sowie viele Gräser zeigen sich noch einmal in ihrem schönsten Kleid.


Vorteil Herbst!

Die Herbstpflanzung hat gegenüber einer Frühjahrs- oder Sommerpflanzung Vorteile: Der Boden ist noch warm vom Sommer und im Idealfall schon wieder ausreichend durch Niederschläge befeuchtet, so dass die Pflanzen optimale Anwachsbedingungen vorfinden. Während der Herbstmonate und in den bodenfrostfreien Winterzeiten bilden die Pflanzen bereits neue Feinwurzeln. Im Winter entwickeln diese einen guten Kontakt mit der Erde. Hohlräume, die beim Pflanzen entstanden sind, werden geschlossen. Im Frühling ist die Pflanze so für ihre Wasser- und Nährstoffversorgung bestens vorbereitet und hat einen Vorsprung gegenüber frisch gepflanzten Beetnachbarn. Das Risiko des Vertrocknens ist so stark verringert. Außerdem treiben die Pflanzen im Frühjahr mit dem natürlichen Verlauf der Witterung aus und leiden daher weniger unter Verpflanzstress als bei einer Frühjahrspflanzung.

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Boden gut vorbereiten:
Vor der Pflanzung von Stauden und Gehölzen sollte der Boden tiefgründig gelockert und von Unkräutern befreit werden.  Bei der Pflanzung von Stauden wird die Pflanze so in die Erde gesetzt, dass ihre Wachstumsknospe auf Erdniveau liegt bzw. dass die Oberkante des Erdballens nur knapp mit Erde bedeckt ist. Anschließend wird das Loch aufgefüllt und die Erde mit den Händen rund um die Pflanze fest angedrückt. Vor allem bei Gehölzen muss das Pflanzloch groß genug ausgehoben werden. Als Faustregel gilt: Das Pflanzloch sollte doppelt so groß sein wie der Durchmesser des Wurzelballens. Nachdem es zu einem Drittel mit Pflanzerde und Kompost gefüllt ist, wird die Pflanze eingesetzt. Mit Erde nachfüllen und antreten. Als Gießrand um die Pflanze einen etwa zehn Zentimeter hohen Erdwall formen.

Angießen:
Direkt nach der Pflanzung sollten Stauden und Gehölze gut angegossen werden. Achten Sie auch in den nächsten Tagen darauf, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Hierbei geht es nicht in erster Linie um die Wasserversorgung der Pflanzen, sondern darum, dass die Erdpartikel dicht an die Feinwurzeln der Pflanze herangespült werden und diese Halt in der Erde finden. Bei einer Herbstpflanzung wird nicht gedüngt, da der damit verbundene Energieschub den Wachstumszyklus der Pflanzen durcheinander bringen würden.
Bei größeren Gehölzen
empfiehlt es sich, einen Pflanzpfahl zur Sicherung der Pflanzen gegen Herbstwinde und stürmischen Regen mit einzugraben und die Pflanzen daran festzubinden.

Leckere Äpfel – knackig und frisch!

Ab sofort wieder bei uns erhältlich:

knackig frische Äpfel aus Meckenheim.

Probieren Sie die Sorten : Rubinette, Berlepsch, Elstar, Gala, Pinova und Boskoop.

Außerdem gibt es köstliche Birnen Conference!

Jetzt leckere Vitamine naschen!!!

Außerdem jetzt bei Behrens:

Apfelsaft im praktischen Juicebag und der beliebte Apfelschäler!

Jetzt den Frühling pflanzen!

Blumenzwiebeln

Ab sofort finden Sie bei uns wieder eine riesige Auswahl schönster Zwiebelblumen für Ihren Garten!

Neben einem großen Sortiment an Narzissen, Tulpen, Krokus, Hyazinthen und anderen Frühlingsblühern haben wir auch in diesem Herbst wieder besonders schöne Zwiebeln von Allium (Riesen-Lauch, Purpur-Lauch, Bulgarischer Lauch, Sternkugel-Lauch und andere) in kräftiger Qualität im Angebot.

Sehr reizvoll und pflegeleicht sind Wild- und Zwergformen von Narzissen und Tulpen, die sich im Garten verwildern lassen.

Pflanzen Sie jetzt Schneeglöckchen, Märzenbecher und Kaiserkronen! Entdecken Sie die Vielfalt der Blumenzwiebeln. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl und geben Ihnen Tipps zu Standort, Wuchs und Pflege.

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narzissen und traubenhyazinthe

muscari - traubenhyazinthe

Passen bestens zusammen: Narzissen und Traubenhyazinthen (Muscari)

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Aus diesen Zwiebeln …..

allium riesenlauch

…wächst diese sommerliche Blütenpracht! (Allium – Riesenlauch)

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Majestätisch schön: die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)

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Sehr reizvoll: Zwergnarzissen und andere kleinblumige Frühlingsblüher

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tulpe

In vielen schönen Farben erhältlich: Frühjahrsbote Tulpe

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krokus

Nach dem Winter die ersten Blüten: Krokus

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Schneeglöckchen

Blühen schon im Winter: Schneeglöckchen

(nur sehr begrenzte Mengen lieferbar)

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Kunst und Garten – am 2. Oktober bei Behrens!

Einladung von der Veranstalterin: Ilse Heller

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Erster

K u n s t h a n d w e r k e r m a r k t

zwischen Obstbäumen, Stauden und herbstlicher Blütenpracht.

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Kunst & Garten

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Bekannte Kunsthandwerker/innen aus der Region präsentieren Ihnen ihre neuen Arbeiten umgeben von den schönsten Kunstwerken der Natur!

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am Samstag, 2. Oktober 2010

von 10.00 bis 18.00 Uhr

in unserer Gärtnerei!

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Es freuen sich sehr auf Ihren Besuch:

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Susanne Anemüller – Stahlobjekte

Ricarda Grothey – Fotografie

Ilse Heller – Seide und mehr

Thomas Hirsch – Massivholzgestaltung

Sabine Lenz – LenzKunzt

Inge Offergeldt-Widdra – Textile Unikate

Dagmar Peters-Groth – Edelsteinschmuck

Martin Platz – Keramik

Anja Setzen – Schmuckdesign


Ulrike Smy – Service für Essen und Trinken

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Jetzt Rosen pflanzen!

Weber Rosen

Die Pflanzzeit für ‚wurzelnackte‘ Rosen hat begonnen. Das sind Rosen mit losen Wurzeln, ohne Topf oder Erdballen geliefert.

Unser Rosen-Lieferant hat einen neuen Online-Shop eingerichtet, über den Sie bequem ein großes Sortiment schönster Rosen bestellen können.

www.weber-rosen-shop.de


Für Rosen zur Herbstpflanzung empfehlen wir Ihnen diese Möglichkeit des Einkaufes bei Weber Rosen! Die Rosen werden direkt an Ihre Postanschrift verschickt – ohne Umwege schnell in Ihren Garten!

Ab April/Mai halten wir dann wieder ein großes Sortiment bester Sorten als kräftige Topf-/Container-Ware in unserer Gärtnerei für Sie bereit.

Herbstlicher Zauber im Staudenbeet

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Gräser bezaubern im Garten durch ihre Leichtigkeit und Transparenz. Sie sorgen im Staudenbeet für Struktur und lockern üppige Blütenbepflanzungen durch ihren natürlichen Schwung und ihre Anmut auf. Auch in Einzelstellung machen Gräser eine gute Figur und setzten im Garten Kontraste.

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Linienspiel der Blätter

Anders als viele Stauden werden Gräser durch Wind bestäubt. Statt klassischer Blüten, die Insekten anlocken sollen, tragen sie deshalb stolz ihre zarten Strukturen und ihre Leichtigkeit zur Schau. In einer lebhaften Staudenrabatte wirken sie beruhigend und verzaubern durch ihre sanfte Bewegungen im Wind. Statt großer und auffälliger Einzelblüten bieten sie außergewöhnliche Frucht- oder Blütenstände: Je nach Art und Sorte reicht das Spektrum von lampenputzerähnlichen Ähren bis zu luftig leichten, fedrigen Rispen, die sich im Takt des Windes bewegen. Aber auch das Linienspiel ihrer schmalen Blätter, das besonders in Kombination mit den Laubformen anderer Stauden und Ziergehölze zur Geltung kommt, spielt bei der Gartengestaltung eine wichtige Rolle. Je unterschiedlicher die Blattform, desto interessanter wirkt das Beet. Neben den vielen grünlaubigen Gräsern bieten gelbe, weiße und blaublättrige Sorten zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten im Garten.

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Leichtigkeit und Dynamik

Unter den Gartengräsern gibt es Riesen, wie das Pfahlrohr (Arundo donax), das Pampasgras (Cortaderia) oder das Riesen-Chinaschilf (Miscanthus), die sich in den Sommermonaten als Garten-Raumteiler, Sichtschutz oder als Hintergrundpflanzen für Rabatten eigenen. Großgräser wie Ruten-Hirse (Panicum), Pfeifengras (Molinia) und kleine Sorten des Chinaschilfs (Miscanthus) werden etwa 100 Zentimeter hoch. Sie lassen sich als Gerüstbildner schön in Staudenpflanzungen integrieren. Stehen die Gräser dann in voller Blüte, strecken sie ihre Ähren deutlich über die Bepflanzung hinaus und sorgen durch ihre filigrane Leichtigkeit für Dynamik im Beet. Manche Pfeifengräser bilden mehr als zwei Meter lange Blütenrispen, die weit über den Blattschopf hinausragen und dabei immer noch luftig und leicht erscheinen. Während die Riesen und viele Großgräser auch einzeln wirken, lassen sich mittelhohe Gräser gut mit Stauden im Beet kombinieren oder flächig pflanzen. Wichtig für die Verwendung ist, ob Gräser Horste bilden oder ob sie Ausläufer treiben und sich flächig ausbreiten. Horstig wachsende mittelhohe Gräser wie das aufrechte Sandrohr (Calamagrostis) oder das Lampenputzergras (Pennisetum) lassen sich gut mit niedrigen Stauden kombinieren. Das ausläuferbildende Garten-Glanzgras (Phalaris) eignet sich dagegen eher für wiesenähnliche flächige Pflanzungen.

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Partner im Spätsommer

Viele Gräser treiben spät aus und entfalten erst im Sommer ihre volle Schönheit. Als Partner eignen sich deshalb am besten Spätsommerblüher. Ein hübsches Paar für einen fulminanten Sommerausklang sind beispielsweise die Rutenhirse (Panicum virgatum) zusammen mit der Sonnenbraut (Helenium), der Staude des Jahres 2008. Die hellbraunen Ähren, die die Hirse im August und September trägt, passen perfekt zu den orangegelben und braunroten Sorten der Sonnenbraut, die teilweise bis in den Oktober hinein blühen. Aber auch der Sonnenhut (Rudbeckia), Eisenhut (Aconitum), Steinquendel (Calamintha) und Prachtkerze (Gaura) lassen sich mit Schmuckgräsern zu einer eindrucksvollen Komposition zusammenfügen.


Hochform im Herbst

Zur Hochform laufen viele Gräser noch einmal im Herbst auf, wenn sich ihr Laub kräftig rot oder orange färbt. Die schönste Ausfärbung zeigen Gräser, die in der vollen Sonne wachsen. Sandrohr (Calamagrostis), Pfeifengras (Molinia) und Plattährengras (Chasmanthium) verfärben sich dann leuchtend gelb und die Ruten-Hirse (Panicum) tönt sich sogar kräftig braunrot. Mit herbstblühenden Stauden wie Astern, Chrysanthemen und Fetthenne (Sedum) bilden diese Gräser ein unschlagbares Team, denn sie bleiben bis zum Ende der Gartensaison attraktiv und schmücken die Beete teilweise bis in den Winter hinein.

Gräser-Tipp

Gräser sollten generell erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden, denn sie haben selbst im Winter, mit Raureif bedeckt, noch großen Zierwert. Ist der Herbst nicht zu regnerisch, überdauern einige Gräser sogar bis zum Frühling. Das Chinaschilf (Miscanthus) hat sich, auch unter Schneelast, als besonders standfest und dauerhaft bewährt.

Baum des Jahres 2009

Der Berg-Ahorn

Das „Kuratorium Baum des Jahres“ hat den Baum des Jahres 2009 bekannt gegeben. Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume, stellte den Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) am 15.10.08 in Berlin vor.

Herr der Berge – Baum der Berge – Baum der Städte

Die Alpen sind die Region, wo der Berg-Ahorn am eindrücklichsten unter Beweis stellt, dass er seinen Namen zu Recht trägt. Im Schweizer Wallis, dort wo die höchsten Gipfel Europas stehen, ist er noch auf fast 2000 Meter als halbwegs wohlgeformter Baum zu finden. In den Kalkalpentälern bildet er in Höhen, in die die Buche nicht mehr vordringen kann, sogar vereinzelt reine Waldbestände.

Der bis zu sechshundert Jahre alt werdende Berg-Ahorn spielt in vielen Bergortschaften eine kulturgeschichtlich ähnliche Rolle wie die Eiche oder die Linde in den flacheren Ortslagen. Der berühmteste Berg-Ahorn stand in dem Schweizer Ort Truns. Unter seiner Krone wurde 1424 der „Graue Bund“ geschmiedet. Regelmäßig bis ins 19. Jahrhundert trafen sich die Graubündner unter dem Baum, um diesen Bund zu bestätigen.

Auch im übrigen Europa ist der Berg-Ahorn natürlicherweise ein Baum der Bergwälder – von den Kantabrischen Bergen im Nordwesten Spaniens bis hin zu den Karpaten im Osten und vom Harz im Norden bis in die südlichen Apenninen. In den deutschen Mittelgebirgen prägt er vor allem zusammen mit der Esche und der Berg-Ulme die feuchten Schlucht- und Blockhaldenwälder. Für die Pflanzung als Park- und Straßenbaum und im privaten Garten stehen viele Sorten des Berg-Ahorns zur Verfügung.

Die vegetationskundlich offizielle Nordgrenze seiner natürlichen Verbreitung verläuft am nördlichen Rand der Mittelgebirge. Doch längst fühlt sich der Berg-Ahorn auch im flachen norddeutschen Land ausgesprochen wohl. Gefördert durch den Menschen hat er sich bis nach Südschweden und weit nach Osten bis tief ins europäische Russland hinein ausgebreitet. In Dänemark beispielsweise wurde er im 17. Jahrhundert kultiviert und ist dort dann verwildert. Selbst übers Meer wurde er verschleppt, so dass der Berg-Ahorn heute auch in England, Irland, Nordamerika und sogar in Chile vorkommt.

Süß-saftiges

Der Zuckergehalt im Saft des Berg-Ahorns liegt im Zeitraum vor dem Blattaustrieb mit ein bis drei Prozent vergleichsweise hoch, aber damit immer noch deutlich geringer als bei seinem Vetter, dem Zucker-Ahorn in Nord-Amerika, der bis auf acht Prozent Saccharosegehalt kommt. Doch vor etwa zweihundert Jahren, als der Sklavenaufstand auf der Zuckerinsel Haiti und die Napoleonische Kontinentalsperre den Preis für Rohrzucker ins Unbezahlbare steigerten, wurde auch hier in Europa versucht, eine Ahorn-Zuckerproduktion zu etablieren. Im Berliner Tiergarten, im Wiener Prater und in vielen Orten mehr wurden die ersten größeren Experimente dazu durchgeführt. Letztlich ist daraus jedoch nie etwas geworden, weil zur gleichen Zeit die Zuckerrübe gezüchtet wurde, die weitaus höhere Zuckerausbeuten garantierte.

Dass der Saft des Ahorns mehr Zucker enthält als die meisten anderen heimischen Baumarten, kann man für eine kurze Zeit im Frühsommer feststellen, wenn unzählige Blattläuse den nur teilweise verdauten Zuckersaft (Honigtau) verspritzen und alles unter der Krone des Berg-Ahorns mit einem klebrig-süßen Film überziehen.

Nudelholz und Fiedel

Wirtschaftlich interessanter als der Saft ist das Holz des Berg-Ahorns. Das helle, beinahe weiße Holz wurde schon vor rund achttausend Jahren bei den jungsteinzeitlichen Ackerbauern gerne zur Herstellung von Gefäßen benutzt. Bis heute ist es die erste Wahl bei hölzernen Küchengerätschaften wie Schalen, Schneid- und Frühstücksbrettern, Kochlöffeln, Fleischklopfern und Nudelhölzern.

Eine weitere klassische Verwendung hat das recht harte, aber gut drechselbare Holz des Berg-Ahorns im Musikinstrumentenbau gefunden. Wegen seiner schmucken hellen Farbe wird es gerne für Flöte oder Fagott genommen. Und bei Saiteninstrumenten, beim Cello, bei der Bratsche und vor allem bei der Geige ist Ahornholz der Garant für eine wunderbare Resonanz. Berühmt sind die Geigenböden, die aus so genanntem Riegelahorn gefertigt wurden. Bei diesem Holz ist der Verlauf der Holzfasern ungewöhnlich wellig, was im Anschnitt dann einen alternierenden Hell-Dunkel-Schimmer ergibt.

Es gibt eine Fülle weiterer Einsatzbereiche für das Holz des Berg-Ahorns: Zimmerleute verwenden es gerne für den edlen Innenausbau bei Treppen und Fußböden. Auch die Möbeltischler sind begeistert. Lediglich im Außenbereich und als Bau- und Konstruktionsmaterial hat sich das Holz des Berg-Ahorns nicht bewährt.

Eine ganz spezielle Eigenschaft entfaltet das Ahornholz im Volksglauben als Türschwelle. Denn: Zauberer und Hexen trauen sich nicht über eine solche Schwelle. Selbst wenn nur die Verankerungszapfen in der Schwelle aus Ahorn gefertigt sind – sie bleiben draußen. Und wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, der stelle zusätzlich belaubte Zweige ins Fenster: Die fünflappigen, entfernt an gespreizte Hände erinnernden Blätter tun ein Übriges, um all solch unheimliche Wesen fernzuhalten. Auf dass es ein entspanntes Jahr 2009 werde! Glücklich, wer einen Ahorn in seiner Straße oder im Vorgarten hat.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.baum-des-jahres.de

Geranium ‚Rozanne‘ ®

Seit vielen Jahren sind Staudenfreunde begeistert von der enormen Vielfalt der großen Gattung des Storchschnabel (Geranium). Mit Blüten in weiß bis blau, von rosa bis rot, in gestreift und gefüllt – es bleiben kaum Wünsche offen. Auch Wuchsformen und -höhen gibt es viele verschiedene und besonders interessante Blattformen. Vom kleinblumigen Zwerg-Geranium für den Steingarten bis hin zum prachtvollen großblumigen, oft auch schönlaubigen Storchschnabel fürs Bauerngarten-Beet – für fast jeden Verwendungszweck gibt es das passende Geranium!

Durch geschickte Kombination kann man auch lange Freude an den Blüten haben – immer wieder öffnet eine andere Sorte ihre Knospen.

Geraniium 'Rozanne'

Eine kleine Revolution im Storchschnabel-Sortiment gibt es seit Erscheinen der Sorte ‚Rozanne‚! Sie blüht ab etwa Ende Mai und hört dann gar nicht mehr auf! Wie eine Sommerblume blüht diese wunderbare Neuheit nicht nur über Wochen, sondern über Monate! Im letzten Jahr blühte sie bei mir im Garten bis zum ersten Schneefall!

Dabei überrascht Geranium ‚Rozanne‚ nicht nur mit einer außergewöhnlich schönen Blüte (einzigartig leuchtend blauviolett mit heller Mitte), sondern auch noch mit besonders üppigem Wuchs. Eine einzige Pflanze kann fast einen ganzen Quadratmeter bedecken! Sie eignet sich auch besonders gut für große Pflanzkübel und Kästen und sogar für Ampeln.

Geranium 'Rozanne' im Topf

Voraussetzung für diese bisher nicht dagewesene Blütendauer: ausreichend Sonne, genügend Wasser und vor allem: reichlich Nährstoffe. Am besten ist ein Depot-Dünger oder ein Phosphat-betonter Rosendünger.

Nach unseren Erfahrungen ist dieser neue Storchschnabel gut winterhart, bei sehr strengen Frösten schützt man Neupflanzungen am besten mit einer Schicht aus lockerem Herbstlaub. Vor dem Austrieb (Ende Februar/Anfang März) kann man die über Winter eingetrockneten Vorjahrestriebe bis zum Boden abschneiden.

Geranium 'Rozanne' mit Biene

Bereichern Sie Ihren Garten mit dieser prachtvollen neuen Stauden-Sorte! Sie werden begeistert sein! Bei uns erhältlich als starke Solitärpflanzen – damit die Freude über anhaltende Blütenfülle nicht auf sich warten läßt…

Geranium 'Rozanne'