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Blütenwunder Lorbeerrose

 

Immer noch ein „Geheimtipp“ für Gartenfreunde ist einer der schönsten Blütensträucher überhaupt: die noch viel zu wenig bekannte immergrüne Lorbeerrose (botanisch: Kalmia latifolia).

kalmia - lorbeerrose
Ihre Blüten sind von einzigartiger Form und Fülle. Jede ist ein kleines Kunstwerk. Zusammengesetzt aus vielen Einzelblüten haben sie eine beeindruckende Fernwirkung, die ganze filigrane Schönheit zeigt sich erst beim näheren Betrachten. Schon die Knospen sind eine Augenweide und jedes Stadium des Aufblühens ist ein Erlebnis!
Wer die Lorbeerrose je blühen sah, ist sofort ihrem Charme erlegen und wird sich beeilen, einen geeigneten Platz im Garten für sie zu finden…
Sie ist ein perfekter Partner für Rhododendron, Azaleen und anderen Sträucher, die sauren Boden bevorzugen.
Viel Raum benötigen Kalmien nicht, denn sie wachsen sehr langsam, selten findet man Exemplare, die größer als 1 bis 1,5 m hoch sind.

Besonders wertvoll ist dieses auch als Berglorbeer bezeichnete Gehölz wegen des Blüh-Termins: wenn die meisten Azaleen und Rhododendron im Juni am Ende ihres wochenlangen Farben-Schauspiels stehen, beginnen die Lorbeerrosen erst mit der Entfaltung ihrer einzigartig schönen Blüten.

Begeisternd ist die Vielfalt von Formen und Farben der Kalmia-Sorten! Von weiß über rosa und rot bis hin zu fast violett-roten Tönen reicht die Blüh-Palette, meist in Verbindung mit sehr hübschen Zeichnungen im Blüten-Innern. Die Schönheit dieser Pflanze lässt sich kaum beschreiben.

Einige Sortennamen lassen erahnen, wie schön der Namensgeber sie fand: ‚Carousel‘, ‚Kaleidoscope‘, ‚Olympic Fire‘, ‚Pink Charme‘ und ‚Raspberry Glow‘ sind nur einige Beispiele. Niedrige oder besonders schwach wachsende Sorten sind z.B. ‚Minuet‘, ‚Elf‘ und ‚Tiddlywinks‘.

Wir halten immer ein schönes Sortiment dieser kostbaren Gartenpflanzen für Sie bereit!

Praxistipp:
Lorbeerrosen haben gerne einen sonnigen Standort, allerdings sollte der Boden nicht zu trocken sein. Es sind langsam wachsende, wertvolle Pflanzen, ideal auch für kleine Gärten!
Ältere Pflanzen verkahlen im unteren Bereich gerne etwas, das kann man aber geschickt mit einer Stauden-Unterpflanzung kaschieren. Schön für diesen Zweck sind z.B. Schaumblüte (Tiarella), Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera) oder buntlaubige Purpurglöckchen (Heuchera). Wir beraten Sie gerne!

 

 

 

 

 

Feuerwerk der Farben: Rhododendren und Azaleen!

Bei uns gibt es aktuell ein riesiges Sortiment herrlicher Azaleen und Rhododendron.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die schönsten Pflanzen für Ihren Garten auszusuchen!

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus unserem großen Angebot:

(Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern)

 

 

Staude des Jahres 2014: Epimedium – die Elfenblume

Elfenblumen – elegante Schönheiten für den Schattengarten

Wie kleine Elfen tanzen die Blüten im Frühjahr über dem zarten Blätterdach. Diese zierlichen Blüten und Blattaustriebe haben der Pflanze ihren Namen eingebracht. Die Rede ist von Elfenblumen (Epimedium). Elfenblumen sind Waldpflanzen, die sich besonders im lichten Schatten wohl fühlen. Sie kommen in der nördlichen Hemisphäre von den Südalpen bis nach Algerien, Japan und China vor und haben sich nicht nur unter Experten einen Namen gemacht. „Viele Arten und Sorten sind schon in deutschen Gärten verbreitet“, weiß Anne Eskuche, Staudengärtnerin aus Ostenholz. Es gibt allerdings ständig neue gartenwürdige Arten und Hybriden zu entdecken. Der Bund deutscher Staudengärtner hat die Elfenblumen wegen ihrer Schönheit und Robustheit zur `Staude des Jahres 2014´ gekürt.

sdj 2014 epimedium

Blütenzartheit kombiniert mit Robustheit

„Der Name `Elfenblume´ drückt eine gewisse Zartheit aus“, so Eskuche. „Sieht man die zierlichen Blüten und den zarten Austrieb der Blätter, so glaubt man anfangs nicht, dass sich daraus widerstandsfähige, ledrige Blätter und eine robuste Pflanze entwickeln“, erklärt die Staudengärtnerin. Allen Elfenblumen gleich ist die charakteristische Blütenform, die aus vier inneren und vier äußeren Blütenblättern besteht. Die äußeren Blütenblätter sind teilweise als Sporne ausgebildet, was den Blüten noch mehr Anmut verleiht. Die Farbpalette der Elfenblumen reicht von Goldgelb über Hellgelb, Weiß, Rosa, Rot bis hin zu Violett, oft sind sie auch zweifarbig. „Die Blüten vieler Arten sind dezent und es lohnt sich, genauer hinzuschauen“, rät die Expertin – wie bei der Alpen-Elfenblume (Epimedium alpinum). Bis zu 25 zweifarbige rot-gelbe kleine Einzelblüten erscheinen ab April an zierlichen Rispen. Der anspruchslose, sommergrüne Bodendecker breitet sich durch Ausläufer aus und verträgt auch Trockenheit sehr gut. Blütenschönheiten beinhalten auch Sorten von Epimedium grandiflorum. `Akebono´ ist eine Sorte, die durch ihre reiche Blüte in Weiß mit Lilarosa besticht. Sie wird nur ca. 20 cm hoch und ist eine sehr verträgliche, horstig wachsende Neuheit.

Verlässliche Bodendecker für schattige Bereiche

„Elfenblumen lieben lichten Halbschatten und fühlen sich in frischen, locker-humosen Böden wohl“, erklärt Eskuche. Einige Arten vertragen sogar erstaunlich viel Trockenheit, tiefsten Schatten und Wurzeldruck und eignen sich daher besonders zur Unterpflanzung eingewachsener Gehölze. „Diese Standorte sind oft Problemzonen im Garten“, so Eskuche, „Arten wie Epimedium x perralchicum `Frohnleiten´ sorgen mit ihren Ausläufern auch an diesen Stellen für attraktive Laubteppiche. Einmal eingewachsen sind sie sehr pflegeleicht und lassen kaum Unkraut durch.“ `Frohnleiten´ ist außerdem auch im Winter grün und bildet gelbe Blütenschleier im Frühjahr. Der große Staudengärtner Karl Förster schreibt zu diesem Thema: „Die Elfenblumen sind ebenso zarte und zauberhafte Erscheinungen, wie es gleichzeitig sehr robuste Pflanzen sind, die es an Lebensalter mit Menschen aufnehmen.“

Gärtnertipp – Pflege von Elfenblumen im Garten

„Elfenblumen sind eine der pflegeleichtesten und langlebigsten Pflanzen im Garten“, sagt Eskuche. Beachtet man einige Tipps, so steht dem Elfenglück im Garten nichts entgegen. „Damit die Blüten im zeitigen Frühjahr gut zur Geltung kommen und ungehindert austreiben können, sollten bei wintergrünen Arten die alten Blätter kurz vor dem neuen Laubaustrieb entfernt werden“, empfiehlt Eskuche. Die Wurzeln der Elfenblumen breiten sich recht oberflächennah aus. Entscheidend sei daher, dass die Rhizome im Winter geschützt sind. Falllaub über den einziehenden Sorten deshalb immer liegen lassen, oder zusätzliches Laub auf die Pflanzen geben, so der Tipp von Eskuche. Gerade die großen, starkwachsenden Arten seien hervorragende Laubschlucker! Mulch oder Reisig kann bei Bedarf ebenfalls als Winterschutz verwendet werden. „Vermeiden Sie vollsonnige, zugige Standorte und bevorzugen Sie geschützte Lagen“, so die Staudenfachfrau, „dann kommen die grazilen Schönheiten gut über den Winter“. Und noch ein Tipp: In der Floristik ist das derbe, lang haltende Laub als Beiwerk für viele Spätsommer- und Herbststräuße ebenfalls beliebt, einfach mal ausprobieren!

Elfenbegleiter

Elfenblumen erfreuen als Stauden ohnehin schon die Betrachter. Ihre Wirkung lässt sich durch andere Pflanzen aber noch steigern. Zu beachten ist, dass mache Elfenblumen sehr ausbreitungsfreudig sind und sich mit ihren Ausläufern stark durchsetzen. Diese Arten, wie Epimedium x perralchicum `Frohnleiten´ oder Epimedium pinnatum ssp. colchicum sollten nur mit Pflanzen kombiniert werden, die ebenfalls starkwüchsig sind. „Funkien (Hosta) mit ihren attraktiven Blättern, Kerzenknöterich (Bistorta amplexicaulis) oder der weißblühende Waldgeißbart (Aruncus) können dem Ausbreitungsdrang der Elfenblumen entgegen halten und ergeben mit ihnen zusammen ein tolles Gartenbild“, weiß Eskuche. Es gibt auch Elfenblumen, die horstig wachsen und verträglicher sind. Sorten von Epimedium grandiflorum oder Epimedium x youngianum in Sorten zum Beispiel lassen sich mit vielen Schattenstauden wie Farne (Asplenium, Polypodium), Zwergherzblume (Dicentra formosa), Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla), oder Schattengräser wie Segge (Carex) oder Japanisches Berggras (Hakonechloa) kombinieren. Die Blütenkerzen von Silberkerze (Cimicifuga) oder die duftigen violetten Blütenstände der Wiesenraut (Thalictrum) sind ebenfalls tolle Partner. „Genial ist die Kombination mit Zwiebelpflanzen, die im ausgehenden Winter blühen“, schwärmt die Staudengärtnerin. Schneeglöckchen (Galanthus), Winterlinge (Eranthis), Buschwindröschen (Anemone nemorosa) oder Krokus (Crocus) eröffnen den Farbreigen im Beet und lassen dann die Blüten der Elfenblumen in den Vordergrund treten.

Gartenjuwele – besonders attraktive Elfenblumen

Neben den bekannten stark wachsenden Elfenblumen-Arten wie Epimedium pinnatum ssp. colchicum oder Epimedium x perralchicum ‘Frohnleiten‘, gibt es weitere Arten, die man als echte Gartenjuwele bezeichnen kann. Eine asiatische Hybride ist Epimedium `Arctic Wings´. Sie besticht mit ihrem glänzenden länglichen Laub, das auch im Winter grün ist und im Frühjahr mit einer prächtigen Rotfärbung beeindruckt. Die großen, zierlichen Blüten erscheinen im April bis Juni in strahlendem Weiß. In Lichtorange zeigen sich die attraktiven Blüten der Sorte Epimedium x warleyense `Orangekönigin´. Danach setzt der schöne Neuaustrieb des Laubs Akzente. Die 20-35 cm hohe Sorte ist äußerst robust, bildet dichte Teppiche und behauptet sich so auch an schwierigen Standorten. Diese Sorte Epimedium x rubrum `Galadriel´ zeichnet sich durch rubinrote Blüten aus. Die sommergrüne Elfenblume ist wüchsig und robust. Die Blätter ziert ein attraktiver roter Rand.

Text: GMH / BdS

 

http://www.stauden.de

http://www.staude-des-jahres.de

 

 

Herbst: die ideale Pflanzzeit

Herbst oder Frühling? Diese beiden klassischen Pflanzzeiten sind längst nicht mehr exklusiv. Alle Gartenpflanzen, die in Töpfen verkauft werden, können zu jeder Zeit des Jahres gepflanzt werden und werden anwachsen. Aber der große Unterschied in verschiedenen Jahreszeiten ist der Pflege- und Versorgungsaufwand, den die Gartenbesitzer zu leisten haben. Ein im Sommer gepflanzter Strauch braucht wesentlich mehr Wasser als ein im Frühling gepflanzter und wird über Wochen regelmäßig gegossen werden, ein im Frühling gepflanzter macht mehr Arbeit als ein im Herbst gepflanzter.

Kurz: Der Herbst ist die beste Pflanzzeit!

herbst pflanzzeit (2)

Foto: PdM

Oft wissen Gartenbesitzer gar nicht, dass neue Pflanzen, die im Herbst in die Erde kommen, einen Wachstumsvorsprung haben gegenüber Pflanzen, die erst im Frühling gepflanzt werden. Das gilt für alle Gartenpflanzen, ob sie im Topf stehen, mit Wurzelballen oder wurzelnackt sind. Der Grund ist einfach: Die feinen Wurzelhaare, die für die Wasser- und Nährstoffaufnahme wichtig sind, wachsen in den Wintermonaten, solange kein Frost im Boden ist, weiter und verankern die Pflanze am neuen Standort. Die im Herbst gepflanzten Stauden, Sträucher und Bäume sind also im Frühling schon fest eingewurzelt und können den ersten Austrieb leicht versorgen.

Die Herbstpflanzung hat weitere Vorteile, nicht nur für die Pflanzen! Der Boden ist noch warm, meist auch in einem guten Feuchtezustand – das erleichtert das Ausheben des Pflanzlochs. In jedem Fall ist es wichtig, die neu gepflanzten Stauden, Sträucher oder Bäume gut anzugießen, am besten mehrmals in den ersten Tagen nach der Pflanzung. Aber danach ist im Lauf des Winters meist kaum mehr etwas zu tun. Da die meisten Laubgehölze im Spätherbst ihr Laub abwerfen, verdunsten sie im Winter wenig Wasser. Auch darin steckt ein wesentlicher Vorteil der Herbstpflanzung: Die erst im Frühling gepflanzten haben nur wenig Wurzeln, die Wasser und Nährstoffe aufnehmen können, das frische Laub verdunstet aber bereits Wasser. Für die Gartenbesitzer hat deshalb die Frühjahrspflanzung eine viel intensivere Versorgung zur Folge. Diesen Vorteil nutzen natürlich auch die Baumschulgärtner: Sie verpflanzen die Gehölze in den Anzuchtquartieren regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre, damit sie ein kompaktes, starkes Wurzelwerk bilden. Die Hauptpflanzzeit bei den Profis ist der Herbst.

Wurzelnackte am besten im Herbst

Einige Pflanzen, wie z. B. Heckenpflanzen, werden mit nackten Wurzeln angeboten, also ohne Topf oder Wurzelballen. Diese Pflanzen sind meist preiswerter, weil die Baumschulen weniger Aufwand und Kosten damit hatten. Sie sind allerdings auch empfindlicher und müssen möglichst schnell gepflanzt werden. In der GartenBaumschule stehen die wurzelnackten Pflanzen im so genannten „Einschlag“. Das heißt, ihre Wurzeln sind mit lockerem Erdreich abgedeckt und werden so vor dem Austrocknen geschützt. Nach dem Kauf sollte man sie zu Hause sofort gründlich wässern – die Wurzeln sollten in einem Eimer oder größeren Bottich mit Wasser stehen – und dann am besten noch am gleichen Tag einpflanzen.

Große Auswahl

Für die Baumschulen ist der Herbst der Anfang der Pflanzsaison, die dann, je nachdem, wie streng der Winter ist, für einige Zeit unterbrochen ist, und im späten Frühjahr endet. Naheliegend, dass am Anfang der Saison die Auswahl am größten ist: Alle Pflanzen sind in unterschiedlichen Größen vorhanden und es gibt ein breites Sortiment verschiedener Sorten. Mehr noch: Die Pflanzen stehen erst kurze Zeit im Verkaufsbereich und sind bestens versorgt – ganz abgesehen von den anderen Vorteilen der Herbstpflanzung. Umso erstaunlicher ist, dass sich seit einigen Jahren die Pflanzzeit mehr und mehr in das Frühjahr verschoben hat. An den ersten warmen Tagen drängeln sich Kundenschlangen durch die Gärtnerei… was im Herbst so nicht passiert. Auch das wissen pfiffige Gartenbesitzer für sich zu nutzen: Das Verkaufspersonal hat im Herbst einfach mehr Zeit für Beratung und Verkauf. Und mit fachkompetenter Beratung findet man mit Sicherheit die richtige Pflanze für den eigenen Garten.

Quelle: pdm

Hecken jetzt pflanzen!

Ab ca. Mitte November ist es jedes Jahr soweit:

wir bieten Ihnen wurzelnackte Heckenpflanzen an von

Fagus sylvatica -Rotbuche-

Carpinus betulus -Hainbuche-

Crataegus monogyna -Weissdorn-

Ligustrum vulg. ‚Atrovirens‘ -Liguster-

sowie Berberitzen und Purpurbuche.

Alle Pflanzen in besonders kräftiger Qualität!

Auch für Kirschlorbeer, Buchsbaum, Eibe & Co (mit Ballen oder im Topf) ist jetzt eine besonders gute Pflanzzeit. Wir beraten Sie gerne!

Hier zum Download:

unsere aktuelle Preisliste für Heckenpflanzen ohne Ballen.

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fagus sylvatica - rotbuche

Frischer Blattaustrieb der Rotbuche (Fagus sylvatica)

Staude des Jahres 2013: die Wolfsmilch (Euphorbia)

Jetzt steht es fest: Euphorbia Wolfsmilch heißt die Staude des Jahres 2013!

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Mit dieser Aktion möchte der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) auf besonders interessante Stauden aufmerksam machen. Die Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) ist mit einer Zahl von weltweit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig. Für den Garten in unseren Breiten halten Wolfsmilchgewächse eine Vielzahl an Varianten bereit.

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Ein Klick auf das Foto führt Sie zu weiteren Informationen!